Jahresrückblick 2011 für Thailand

Das vergangene Jahr 2011 war für Thailand wieder einmal in Sachen Politik und Naturkatastrophen sehr ereignisreich.

Im Februar eskalierte der Grenzstreit mit Kambodscha um die hinduistische Tempelanlage Preah Vihear erneut. Es kam auf beiden Seiten zu Artillerie Gefechten und Schießereien. Bis zum April kamen 15 Soldaten und Zivilisten ums Leben über 50 Personen wurden verwundet. 30.000 Einwohner im Grenzgebiet wurden evakuiert,oder waren auf der Flucht, die Auseinandersetzungen waren die heftigsten seit zwei Jahren.

Der Grenzverlauf von Preah Vihear das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört ist schon seit den 1950er-Jahren zwischen Thailand und Kambodscha umstrittenen, es kam deshalb schon öfters auch zu militärischen Auseinandersetzungen.
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Thailand vom Tropensturm Nock-Ten heimgesucht

Nach dem der asiatische Tropensturm Nock-Ten auf den Philippinen gewütet hat, hat der Taifun nun auch Thailand heimgesucht.

Laut Thailändischen Medienberichten waren über eine Million Menschen von den schweren Regenfällen im Norden und Nordosten betroffen, dabei sollen mindestens 20 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen sein, außerdem gab es 11 Verletzte und eine Person wird noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz des Innenministeriums am Sonntag mit.

Es wurden bei dem Unwetter rund 100.000 Hektar Felder beschädigt. Die Behörden erklärten daher 20 Provinzen zu Katastrophengebieten. Dadurch werden Finanzielle Mittel frei, um den Betroffenen helfen zu können.

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