Wetter in Thailand

Wann die beste Reisezeit in Thailand ist, darüber scheiden sich die Geister. Denn einerseits hängt die Antwort nicht zuletzt von den individuellen Vorlieben ab, andererseits machen sich auch im sogenannten Land des Lächelns die Auswirkungen des Klimawandels bemerkbar, so dass hinsichtlich der Jahreszeiten Unregelmäßigkeiten an der Tagesordnung sind.

Grundsätzlich ist es sicherlich nicht übertrieben zu sagen, dass Thailand Wetter für europäische Verhältnisse eigentlich immer heiß ist und es im Winter lediglich in nördlichen Regionen zu Temperaturstürzen auf bis zu 10 Grad kommt. Entsprechend ist auch nur hier wärmere Kleidung notwendig, während in den restlichen Teilen des Landes das ganze Jahr über hochsommerliche Temperaturen herrschen, welche ein entsprechend leichtes Reisegepäck ermöglichen. Das Motto lautet also hier ‚weniger ist mehr‘, denn im Bedarfsfall kann man die meisten Artikel in Thailand zu weitaus günstigeren Preisen erwerben als in Deutschland.

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Als sogenannte ‚kühle‘ und somit für Europäer ideale Jahreszeit gelten in Thailand die Monate November bis März. Doch abgesehen vom Norden ist auch in dieser Zeit mit Temperaturen um die 30 Grad zu rechnen. In den Monaten April bis Mai wird es noch heißer und auch die steigende Schwüle macht in dieser Phase vielen Touristen das Leben schwer. Ab Juni schaffen die ersten Regentropfen kurzweilige Erleichterung. Die in der Regel bis Oktober andauernde Monsunzeit gilt bei vielen Touristen zu Unrecht als Tabu. Schließlich handelt es sich hier nicht um Dauerregen. Vor allem in Zentralthailand kommt es lediglich zu kurzen intensiven Regenschauern, die die Straßen zwar in Sekundenschnelle überfluten können, jedoch genauso schnell wieder versiegen..

Angesichts dieses Phänomens gilt die Monsunzeit inzwischen bei vielen Reiseanbietern als eine Art Geheimtipp, da sie den Besucherinnen und Besuchern nicht nur erhebliche Preisnachlässe beschert, sondern auch ein Reisen fernab der gewöhnlichen Touristenmassen ermöglicht. Als Destination eignen sich hier natürlich vor allem die schillernden Metropolen des Landes, da man sich bei einsetzendem Regen schnell in eines der zahlreichen Einkaufszentren oder Kinos flüchten oder sich regenreichere Tage mit der Besichtigung der unzähligen Kulturschönheiten vertreiben kann.
Naturliebhabern kann die Regenzeit hingegen schwer zu schaffen machen, denn sowohl beim Trekking als auch beim Baden warten so einige Gefahren auf die Outdoor-Enthusiasten. Auf den Wanderpfaden im Norden des Landes ist mit Erdrutschen zu rechnen und kleine Bäche können sich während des Monsuns in Sekundenschnelle in schwer passierbare, reißende Ströme verwandeln. Auch im Meer droht vielen Wassersportlern durch ungünstige Strömungen Lebensgefahr, so dass viele Restaurants und Tauchbasen während der Regenzeit ohnehin geschlossen haben. Betroffen ist hier vor allem die Westküste Südthailands mit dem beliebten Touristenmagneten Phuket.

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich selbst lebe in Thailand, genauer in Patong, auf der Insel Phuket. Die Temperatur- und Wetterbeschreibung kann ich so bestätigen. In der, von Dir beschriebenen Jahreszeit, April bis Mai habe ich sogar immer ein Handtuch bei mir. Und das nicht, weil es so häufig regnet.

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  2. Sehr schöne Fotos und ehrlicher Artikel. Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qwer.com ? Ich würde mich sehr über eine Antwort auch per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

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  3. Es kommt halt auch immer auf die Region in Thailand an . Im Normalfall zwischen November und März für uns deutsche ideal . Aber auch in dieser Zeit hatte ich schon pech gehabt mit dem Wetter

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