Schlechte Informationspolitik

Es wächst in Thailand weiter die Kritik an der Informationspolitik der Regierung Weil der Forschungsminister wegen einer Falschinformation eine Panik verursacht hatte. Laufend gibt es sich widersprechende Informationen die von offizieller Stelle verbreitet werden und die von der Regierung ernannten Experten streiten sich.

„Der Scheitelpunkt der Flut ist überschritten“, das sagte Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra heute Morgen den Bewohner Bangkoks. „Wir haben die Situation unter Kontrolle, die Flutschutzmaßnahmen greifen.“
Bangkoks Gouverneur Sukhumband Paribatra, will aber nicht ausschließen, dass die Hauptstadt überschwemmt wird. Daher bleiben alle Evakuierungspläne für die Hauptstadt weiterhin in Kraft. Besonders die Stadtteile im Norden Bangkoks gelten als weiter gefährdet.
Durch die widersprüchliche Informationspolitik versorgt sich die verunsicherte Bevölkerung, mit Lebensmitteln für die kommenden zwei Wochen.

Bangkok ist weiter gefährdet

Risiken gehen vor allem von den überfluteten Regionen im Norden aus, die Wassermassen die an der Stadt vorbeigeleitet werden sollen, sind gewaltig, und die Strömung ist sehr stark. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass einer der Deiche der Strömung nicht standhalten kann, und bricht.
Kritisch ist die Lage derzeit in Außenbezirken wie Khlong Samwa, Nong Chok, Minburi und Lat Krabang.

Zurzeit kann niemand zu 100% garantieren das die Innenstadt von Bangkok sicher ist, die Behörden werden aber unbedingt versuchen, das Wirtschaftszentrum zu retten. Würde dieses Überflutet so wäre das ein schwerer Schlag die thailändische Wirtschaft.

Bedroht sind Gebiete wie Sathon, Chan Road, Phaya Thai, Phahon Yothin, Die Gegend um die Kanäle Samsen und Bang Sue sowie einige Stellen an der Sukhumvit Road und der Soi Lasalle.

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