Hochwasserwelle rollt auf Bangkok

Die Thailändische Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra sprach gestern Abend in einer Fernsehansprache von dem schlimmsten Hochwasser seit mehreren Jahrzehnten.
Auch die Nachbarländer von Thailand Kambodscha, Laos, Burma und Vietnam leiden unter dem heftigen Monsun.


Die Ministerpräsidentin sagte außerdem  das die Regierung fast alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um eine drohende Flut von Bangkok abzuhalten Sie warnte alle Bewohner der Hauptstadt, sich auf eine der schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten vorzubereiten.

Nachdem in der Provinz Ayutthaya mehrerer Dämme geöffnet  werden  mussten, fließt das Hochwasser unaufhörlich weiter in Richtung Bangkok. Die Premierministerin sagte weiter, die Regierung befürchte, dass man trotz aller Anstrengungen und Schutzmaßnahmen vermutlich nicht in der Lage sein wird, die Wassermassen von Bangkok fernzuhalten oder umzuleiten. Die Flut wird für den 15. bis 18. Oktober in der Hauptstadt erwartet.

Absolute und oberste Priorität der Regierung sei es nun, die etwa 7 Milliarden Kubikmeter Wasser, die aus dem Norden Richtung Meer fließen, so schnell wie möglich abfließen zu lassen, hinsichtlich der Prognosen des Meteorologischen Amtes,gibt es aber Bedenken denn die Stauseen wären kaum in der Lage noch mehr Regen zu absorbieren. Es werden auch für Bangkok für nächste Woche einige Tiefdruckgebiete erwartet die Regen bis nächste Woche bringen sollen. Weitere Tropenstürme werden aber nicht erwartet.

Jetzt nimmt auch  schon die Angst vor dem Hochwasser in Bangkok skurrile Züge an, heute soll es eine Zeremonie geben in der die Göttin des Wassers geehrt werden soll. Sie soll um Segen und um ein schnelles Ende des Hochwassers gebeten werden.

Die Veranstaltung wird vom Bangkoker Gouverneur aus eigener Tasche bezahlt, die Mitarbeiter der BMA seien zu dieser „Privatveranstaltung“ eingeladen worden, offiziellen Charakter habe die Angelegenheit nicht.

Die Behörden haben am 7. Oktober im Bangkoker Bezirk Don Muang beim alten Airport ein Notfallzentrum errichtet, nachdem in Ayutthaya ein Gefängnis evakuiert werden musste,  die Hauptverbindung in den Norden  gesperrt wurde und viele Fabriken unter Wasser stehen.

Die Premierministerin selbst werde als Vorsitzende des Krisenstabs agieren Neben Frau Yingluck nahmen 7 weitere Minister und diverse Verwaltungsbeamte an dem ersten Meeting teil. Die Aufgabe des Krisenstabs der Regierung ist die Koordinierung der Verteilung der Hilfsgüter sowie die Vergabe von Geldern an die Flutopfer. Hier sollen auch alle Informationen über die Flut zusammenlaufen und ausgewertet werden.

Ein Flughafen Sprecher verkündete,das wer sein Fahrzeug vor den Wassermassen schützen und den Service nutzen wolle, der brauche dies bloß bei der Einfahrt den Sicherheitsbeamten mitzuteilen. Falls die Parkplätze am Inland-Terminal demnächst voll sein sollten, soll es weitere Flächen geben.

Honda Automobile (Thailand) Co., Ltd. reagierte bereits auf das Angebot und kündigte an, man werde alle Fahrzeuge aus den überfluteten Werken in Ayutthaya zum Flughafen bringen lassen.

Und wer jetzt wieder alles auf den Klimawandel (Schwindel) schiebt Überflutungen in Bangkok gab es schon immer.

weitere Infos:

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Der Bericht wäre eigentlich gut, bis auf den letzten Satz. Den Klimawandel zu ignorieren, ist wie zu behaupten, es hätte niemals Dinosaurier gegeben. Schon mal davon gehört und eingehender damit befasst, warum sich die Temperaturen bis 2100 um 2-6 Grad Celsius erwärmen werden, oder nur am Stammtisch über den grossen Schwindel gepoltert?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


*