Jetski-Abzocke

Die Jetski-Abzocke vor allem in Phuket und Pattaya geistert nun schon einige Zeit durch die Medien Landschaft und es wird massiv davor gewarnt. Nun hat auch ein thailändischer TV-Kanal vom Thema berichtet und damit eine Welle der Empörung ausgelöst. Passiert ist bis jetzt außer endlosen Diskussionen, mit den lokalen Behörden, der Polizei und den Vertretern der Jet-Ski Betreiber die aber zu keinem Ergebnis führten, nichts.
Da sich die Jet-Ski Betreiber vehement gegen eine Einführung einer Versicherungspflicht aus Kostengründen sträuben die sowohl Personen als auch Sachschäden absichert und die Behörden nicht fähig sind sich durchzusetzen.

Mittlerweile haben auch schon der Österreichischer und der Niederländische Botschafter die Behörden gewarnt falls das Problem nicht in den Griff zu bekommen ist, laut dem österreichische Botschafter D.r Peterlik können in Europa Reisewarnungen veröffentlicht werden, die Touristen vor den Abzockmethoden der Tuk-Tuk- und Jet-Ski-Betreiber warnen.

Die Masche der Abzocker ist immer die gleiche der Tourist mietet sich einen Jetski und wenn die Zeit abgelaufen ist und er den Jetski zurück geben will, stellt der Vermiete ganz plötzlich einen Schaden am Gerät fest. Oft ist es ein Kratzer oder ein Riss. Daraufhin werden dem Touristen, der sich nicht natürlich kaum erklären kann, wie er den Schaden verursacht hat ziemlich überhöhte Reparaturrechnungen von 30.000 bis 60.000,- Baht präsentiert, die er zu bezahlen hat. Der Urlauber hat kaum Chancen sich dagegen zu wehren, da er vorher im Mietvertrag unterschrieben hat, für selbst verursachte Schäden aufzukommen. Es hilft meist nicht die Polizei zu rufen weil die oft mit den Vermietern gemeinsame Sache macht, besser man wendet sich an die Touristenpolizei und kann mit etwas Glück den Betrag ein wenig reduzieren .Auch zu Handgreiflichkeiten und das Touristen bedroht wurden kam es schon.

Der neuste Trick der Betrüger ist vor der Fahrt einige Fotos mit dem Kunden und dem Jet-Ski zu machen. Was zu seinem eigenen Schutz sein soll denn nach Beendigung der Spritztour kann die Maschine mit den Fotos nach neuen Schäden verglichen werden.
Dem Kunden gefällt das natürlich, denn er ahnt ja nicht, dass die Speicherkarte gleich nachdem er auf dem Wasser ist, zu einem Photoshop-Profi wandert, der innerhalb kürzester Zeit die schon vorhandenen Schrammen und Schäden am Bug des Jet-Skis mit dem Stempelwerkzeug des Programms wegretuschiert.

Noch bevor der Kunde seine Tour beendet hat, wird die Kamera wieder mit der Speicherkarte und den gefakten Aufnahmen bestückt. Der Kunde kann den Beweisen nichts entgegensetzen und bezahlt relativ schnell denn Schaden für die angebliche Beschädigung des Jet-Skis.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn es die Farangs mit sich machen lassen? Manche kommen eben auch da an und winken nur so mit der Kohle, da wunderts mich nicht, wenn da einer mal versucht, die abzuzocken.

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